Medizinische Flüchtlingshilfe

Warum es uns gibt?

Die Zahl der Flüchtlinge hat sich in den letzten Jahren durch immer neue Krisen- und Kriegsgebiete weltweit ständig erhöht.

 

Eine zunehmend restriktive Asylpolitik verwehrt vielen den Aufenthalt in Europa. So werden vermehrt Menschen in die Illegalität gedrängt. Sie leben ohne gültigen Aufenthaltsstatus, ohne Papiere unter uns – auch in unserer Region. Besonders bedrohlich wird ihre Situation, wenn sie krank werden.

 

Die Medizinische Flüchtlingshilfe (MFH) kümmert sich seit 1999 ehrenamtlich um diese Patientinnen und Patienten.

 

Die MFH ist unabhängig von staatlichen, politischen, religiösen und weltanschaulichen Einrichtungen.

Unsere Entwicklung

Die medizinische Flüchtlingshilfe ging aus der Bewegung „Kein Mensch ist illegal“ hervor, die im Jahre 1997 auf der documenta X in Kassel entstanden war.

 

In wenigen Wochen hatten sich mehr als 200 Gruppen und Organisationen sowie tausende Einzelpersonen einem Appell angeschlossen, Flüchtlinge und MigrantInnen unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus „bei der Ein- und Weiterreise zu unterstützen, Migranten Arbeit und Papiere zu verschaffen, medizinische Versorgung, Schule, Ausbildung, Unterkunft und materielles Überleben zu gewährleisten“.

 

Erstunterzeichner dieses Appells waren z.B. Elfriede Jelinek, Christa Wolf, Ellis Huber (damals Präsident der Ärztekammer Berlin), zahlreiche ÄrztInnen und KünstlerInnen.

 

Bereits im Gründungsjahr 1999 erhielt die Medizinische Flüchtlingshilfe Nürnberg den „Multikulturellen Preis des Ausländerbeirats Nürnberg“.

Unsere Kooperationspartner

Die MFH ist Mitglied beim „Runden Tisch für Menschenrechte“ der Stadt Nürnberg, ist Fördermitglied bei „Pro Asyl“ und Mitglied im „Bayerischen Flüchtlingsrat“.

 

Die Medizinische Flüchtlingshilfe wird von dem gemeinnützigen Verein „Aktion Grenzenlos e.V.“ getragen.